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SUMMARY:ATLAS Update: Weiblichkeit im Salafismus/Islamismus
DESCRIPTION:Weiblichkeit im Salafismus/Islamismus\nNarrative\, Anschlussfähigkeit und digitale Inszenierung\nATLAS Updates\nAugust 3\n@\n13:00\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nNarrative\, Anschlussfähigkeit und digitale Inszenierung \nAuf TikTok\, Instagram und anderen Plattformen begegnen jungen Menschen Inhalte\, die Vorstellungen von Weiblichkeit\, Frau-Sein\, Familie\, Schamhaftigkeit\, Ehre und Zugehörigkeit vermitteln. Nicht immer treten diese Inhalte offen politisch oder extremistisch auf. Häufig erscheinen sie zunächst als religiöse Orientierung\, Beziehungstipp\, Lifestyle-Content\, moralischer Rat oder vermeintlich stärkende Botschaft. \nGerade diese niedrigschwelligen Zugänge sind für die pädagogische Praxis relevant: Inhalte können unverdächtig wirken\, obwohl sie in einen stark ideologisch geprägten Hintergrund eingebettet sind. Dabei werden Weiblichkeitsbilder sowohl durch männliche als auch durch weibliche Akteur:innen\, Prediger:innen und Influencer:innen inszeniert. \nIm nächsten ATLAS Update richten wir den Blick auf die Narrative\, die in salafistischen und islamistischen Szenen rund um Weiblichkeit sichtbar werden. Im Mittelpunkt steht die Frage\, warum bestimmte Vorstellungen von „richtigem“ Frau-Sein für junge Muslim:innen in Deutschland anschlussfähig sein können — etwa\, wenn sie Orientierung\, Anerkennung\, Zugehörigkeit\, Schutz oder klare Rollenbilder versprechen. \nZugleich betrachten wir\, welche Rolle Vulnerabilität spielen kann: Erfahrungen von Diskriminierung\, Unsicherheit\, Ausgrenzung\, Identitätskonflikten oder fehlender Zugehörigkeit können dazu beitragen\, dass ideologisch geprägte Angebote besonders attraktiv wirken. \nDas ATLAS Update ist ein Austauschformat. Wir geben kurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS und möchten danach vor allem mit euch ins Gespräch kommen. \nGemeinsam fragen wir:  \n\nWelche Vorstellungen von Weiblichkeit und Frau-Sein werden in salafistischen und islamistischen Online-Szenen inszeniert\nWelche Narrative machen diese Bilder anschlussfähig?\nWelche Rolle spielen Vulnerabilität\, Zugehörigkeit und Anerkennung?\nWie funktionieren niedrigschwellige Zugänge über scheinbar unverdächtige Inhalte?\nWo beginnt ideologische Aufladung — und wie lässt sie sich pädagogisch einordnen?\n\nDas erwartet euch:  \n\nKurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS\nAustausch zu Erfahrungen\, Fragen und Unsicherheiten aus der Praxis\nGemeinsame Einordnung von Narrativen und digitalen Inszenierungen\nDiskussion zu Anschlussfähigkeit\, Vulnerabilität und ideologischen Hintergründen\nRaum für Fragen\, Perspektiven und kollegialen Austausch\n\n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\n\nATLAS\nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können. \nMit ATLAS Connect bietet das Projekt vertiefende Online-Fachveranstaltungen mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Die Formate verbinden aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit fachlichen Impulsen und schaffen Raum für Austausch\, Reflexion und Diskussion. \nDie ATLAS Updates greifen regelmäßig aktuelle Trends\, Debatten und Entwicklungen aus digitalen Lebenswelten auf. In kompakten Online-Formaten werden neue Beobachtungen aus dem Projekt vorgestellt\, gemeinsam eingeordnet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis diskutiert. \nErgänzt werden die Angebote durch die ATLAS Notes. Die kurzen\, praxisnahen One-Pager bündeln zentrale Beobachtungen aus digitalen Räumen\, ordnen aktuelle Phänomene ein und stellen Fachkräften kompakte Informationen für den schnellen Wissenstransfer zur Verfügung. \nGemeinsam schaffen ATLAS Connect\, ATLAS Updates und ATLAS Notes verschiedene Zugänge zu aktuellen Entwicklungen digitaler Lebenswelten – von der vertieften fachlichen Auseinandersetzung über den kollegialen Austausch bis hin zur kompakten Wissensvermittlung. \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
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SUMMARY:ATLAS Update: Recht(sextrem)er Content auf TikTok
DESCRIPTION:Digitale Lebenswelten verstehen und einordnen\nATLAS Updates: Recht(sextrem)er Content auf TikTok\nJuli 20\n@\n13:00\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nRechte und rechtsextreme Inhalte auf TikTok treten nicht immer eindeutig als politische Propaganda auf. Oft begegnen sie jungen Menschen eingebettet in Popkultur\, Memes\, Sounds\, Lifestyle-Ästhetiken\, Körperbilder\, KI-generierte Inhalte oder zugespitzte Kurzvideos. \nDabei können sehr unterschiedliche Dynamiken sichtbar werden: hypermaskuline Rollenbilder\, Abwertung von Minderheiten\, Feindbilder\, emotionale Mobilisierung\, vermeintlich harmlose Codes oder die Inszenierung von Zugehörigkeit und Stärke. \nFür Fachkräfte stellt sich deshalb die Frage\, wie solche Inhalte erkannt\, eingeordnet und gemeinsam mit Jugendlichen besprochen werden können. Denn rechte Erzählungen wirken auf TikTok häufig nicht nur über offene politische Botschaften\, sondern auch über Ästhetik\, Humor\, Trends und wiederkehrende Codes. \nDas ATLAS Update ist als Austauschformat geplant. Wir geben kurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS und möchten danach vor allem mit euch ins Gespräch kommen. \nGemeinsam fragen wir: \n\nWie begegnet jungen Menschen recht(sextrem)er Content auf TikTok?\nWelche Rolle spielen Popkultur\, Hypermaskulinität\, Mobilisierung\, Propaganda und KI?\nWelche Codes\, Ästhetiken und Erzählungen fallen in der Praxis auf?\nWie können Fachkräfte solche Inhalte einordnen\, ohne vorschnell zu vereinfachen?\nWelche Gesprächsanlässe und pädagogischen Handlungsräume ergeben sich daraus?\n\nDas erwartet euch:  \n\nKurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS\nAustausch zu Erfahrungen\, Fragen und Unsicherheiten aus der Praxis\nGemeinsame Einordnung von Dynamiken auf TikTok\nDiskussion zu recht(sextrem)en Codes\, Ästhetiken und Anschlussfähigkeiten\nRaum für Fragen\, Perspektiven und kollegialen Austausch\n\n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\n\nATLAS\nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können. \nMit ATLAS Connect bietet das Projekt vertiefende Online-Fachveranstaltungen mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Die Formate verbinden aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit fachlichen Impulsen und schaffen Raum für Austausch\, Reflexion und Diskussion. \nDie ATLAS Updates greifen regelmäßig aktuelle Trends\, Debatten und Entwicklungen aus digitalen Lebenswelten auf. In kompakten Online-Formaten werden neue Beobachtungen aus dem Projekt vorgestellt\, gemeinsam eingeordnet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis diskutiert. \nErgänzt werden die Angebote durch die ATLAS Notes. Die kurzen\, praxisnahen One-Pager bündeln zentrale Beobachtungen aus digitalen Räumen\, ordnen aktuelle Phänomene ein und stellen Fachkräften kompakte Informationen für den schnellen Wissenstransfer zur Verfügung. \nGemeinsam schaffen ATLAS Connect\, ATLAS Updates und ATLAS Notes verschiedene Zugänge zu aktuellen Entwicklungen digitaler Lebenswelten – von der vertieften fachlichen Auseinandersetzung über den kollegialen Austausch bis hin zur kompakten Wissensvermittlung. \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
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SUMMARY:Gaming – Zwischen Erlebniswelt und Demokratiegefahr
DESCRIPTION:Gaming\nZwischen Erlebniswelt und Demokratiegefahr\nATLAS Connect\nJuli 16\n@\n10:30\n–\n12:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nGaming ist längst mehr als Unterhaltung. Digitale Spiele und gamingnahe Plattformen sind heute zentrale soziale Räume\, in denen junge Menschen kommunizieren\, Beziehungen aufbauen\, Communities erleben und Identität entwickeln. Gleichzeitig entstehen dort jedoch auch Dynamiken\, die für Fachkräfte zunehmend relevant werden – etwa im Kontext von Radikalisierung\, Ideologisierung und demokratiegefährdenden Narrativen. \nIm Rahmen von ATLAS Connect gibt Lars Wiegold einen strukturierten Einblick in das komplexe Gaming-Ökosystem und beleuchtet\, wie unterschiedliche digitale Räume innerhalb von Gaming-Communities funktionieren. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Instrumentalisierung gamingnaher Plattformen durch radikalisierte Akteure sowie aktuelle Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt RadiGaMe – Radikalisierung auf Gaming-Plattformen und Messenger-Diensten. \nDer Vortrag zeigt auf\, wie insbesondere Sandbox- und Modding-Plattformen gezielt genutzt werden\, um Einfluss auf junge Menschen zu nehmen\, Communities ideologisch aufzuladen und digitale Lebenswelten langfristig zu prägen. \nThematisiert werden unter anderem: \n\nGaming als sozialer und kultureller Raum\ndemokratiegefährdende Dynamiken in Gaming-Communities\nStrategien extremistischer Akteure in digitalen Spielewelten\nCommunity-Building und Ideologisierung\nsowie aktuelle empirische Erkenntnisse aus der Forschung\n\nDas Format richtet sich an Fachkräfte aus Sozialer Arbeit\, Jugendarbeit\, Streetwork\, Prävention und Bildung\, die ihre Perspektive auf digitale Jugendkulturen und gamingnahe Räume erweitern möchten. \nÜber den Referenten:\n \nLars Wiegold ist studierter Islam- und Nahostwissenschaftler und arbeitete nach seinem Studium in verschiedenen Bereichen der Extremismusprävention. Als Teil des Projekts RadiGaMe an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung beschäftigte er sich insbesondere mit radikalen und extremistischen Online-Milieus in digitalen Spiele-Communities. Er ist Mitglied des Global Network on Extremism and Technology (GNET) und seit Mai wissenschaftlicher Mitarbeiter und Fachreferent im Projekt ATLAS der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nATLAS \nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können. \nDie Veranstaltungsreihe ATLAS Connect verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen\, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können. \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
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SUMMARY:Die gespaltene Realität – Strukturelle Divergenzen im Staatsverständnis
DESCRIPTION:Die gespaltene Realität\nStrukturelle Divergenzen im Staatsverständnis\nJuli 9\n@\n12:00\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nWarum sich systemrelevantes Engagement nicht einfach kopieren lässt – und was kulturelle Codes damit zu tun haben. \nWas bedeutet eigentlich „Staat“ – und welche Rolle schreiben sich Bürger:innen darin selbst zu? In Deutschland existieren unterschiedliche Antworten auf diese Frage. In der Praxis zeigt sich das besonders deutlich: Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind im Gesundheitswesen längst tragende Säulen – in der klassischen Gefahrenabwehr oder im kommunalen Ehrenamt jedoch auffällig unterrepräsentiert. \nEngin Karahan geht diesem Paradox auf den Grund. Sein Befund: Es liegt nicht an mangelnder Bereitschaft\, sondern oft an einem strukturell anders geprägten Staats- und Bürgerverständnis. Wer aus Kontexten stammt\, in denen Gefahrenabwehr ausschließlich Aufgabe des Staates ist\, wird sich nicht selbstverständlich bei der Freiwilligen Feuerwehr melden – selbst wenn die Ressourcen und die Motivation da wären. \nDas Format bietet: \n\neine soziologische Einordnung kultureller Prägungen im Verhältnis zu Staat und Engagement\,\neine Analyse impliziter Ausschlussmechanismen in öffentlichen Strukturen\,\npraxisorientierte Impulse für eine differenzierte Öffnungsstrategie – jenseits gut gemeinter Symbolik.\n\nDie Reihe mit Engin Karahan:\nDieses Format ist Teil einer dreiteiligen Reihe mit Engin Karahan zu institutioneller Transformation und postmigrantischer Realität. Jeder Teil kann unabhängig besucht werden – gemeinsam eröffnen sie jedoch eine vertiefte Perspektive auf systemischen Wandel in Zeiten von Diversitätsdruck\, Staatsentfremdung und zivilgesellschaftlichem Umbruch. \n🔹 Teil 1 (20. Mai 2026): Funktionserhalt statt Diversitäts-Lyrik – Die materielle Basis der Institutionen\nDiversität wird häufig moralisch diskutiert – dieser Auftakt rückt sie als funktionale Notwendigkeit in den Mittelpunkt. Der Fokus liegt auf der Frage\, warum Institutionen ohne strukturelle Öffnung langfristig ihre Handlungsfähigkeit verlieren. \n🔹 Teil 2 (9. Juli 2026): Die gespaltene Realität – Strukturelle Divergenzen im Staatsverständnis\nWarum bleiben Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Verwaltung und Ehrenamt unterrepräsentiert\, obwohl sie systemtragend sind? Eine Analyse kultureller Codes\, Staatsbilder und unsichtbarer Barrieren. \n🔹 Teil 3 (23. September 2026): Jenseits der Verbände – Neue Akteure\, alte Blockaden und der Brain Drain der Zivilgesellschaft\nIm Fokus stehen neue\, professionelle Akteure jenseits etablierter Verbandsstrukturen – und die Frage\, wie Politik und Verwaltung diese Potenziale nutzen können\, statt sie zu verlieren. \nDie Reihe versteht sich als fachlicher Diskursbeitrag und lädt zur kritischen Reflexion bestehender Strukturen ein. \nÜber den Referenten:\nEngin Karahan ist Geschäftsführer der EP Ethos & Polis UG und Experte für die Professionalisierung von Organisationen sowie für die Analyse komplexer gesellschaftlicher Dynamiken.\nMit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Verbandsarbeit unterstützt er Institutionen dabei\, die Lücke zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und den fachlichen Anforderungen moderner Trägerschaft zu schließen.\nSein Fokus liegt auf der Transformation von Vereinen hin zu systemrelevanten Institutionen – insbesondere im Bereich der Jugendhilfe und der Gründungsberatung für Regelstrukturen in der Wohlfahrt.\nEr ist Mitgründer der Alhambra Gesellschaft und publiziert regelmäßig zu Fragen der gesellschaftlichen Integration und des institutionellen Wandels. \nBezug zum Projekt DEMOS:\nWenn Diversität in Institutionen fehlschlägt\, entsteht Raum für Entfremdung – ein Nährboden für populistische Erzählungen und verschwörungsideologische Mythen über einen „Staat gegen uns“. Dieses Format zeigt auf\, wie strukturelle Ausschlüsse und Missverständnisse im Staatsverständnis Spannungen verschärfen können – gerade in Krisenzeiten. Genau hier setzt das Projekt DEMOS an: Es will demokratische Resilienz stärken\, Vertrauen fördern und neue Zugänge schaffen – durch Reflexion\, Analyse und Perspektivwechsel. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nDie Fachveranstaltungsreihe unter dem Dach des Innovationsprojekts Demos – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität\, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“\, widmet sich der Extremismusprävention und Demokratieförderung. \nIm Fokus stehen demokratiefeindliche Phänomene  – insbesondere Verschwörungsdenken und extremistische Narrative. Ziel ist es\, diese sichtbar zu machen\, interdisziplinäre Perspektiven zu vereinen und Lösungsansätze zur Prävention und Resilienz zu entwickeln. \nDie Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) organisiert diese Veranstaltungsreihe\, um Fachkräfte und interessierte Bürger:innen zu sensibilisieren und Handlungswissen quer durch verschiedene Professionen zu erweitern. \nDie Fachveranstaltungsreihe ist Teil des Projekts Demos\, das verschiedene Formate und Initiativen bündelt\, die sich für die Stärkung demokratischer Werte\, den Umgang mit demokratiefeindlichen Tendenzen und die Förderung gesellschaftlicher Offenheit einsetzen. \n📌 Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
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SUMMARY:Lifecoaches\, Gymbros & Gottes Nahrung – (re)traditionalisierte Männlichkeitsentwürfe auf Social Media
DESCRIPTION:Lifecoaches\, Gymbros & Gottes Nahrung\n(Re)traditionalisierte Männlichkeitsentwürfe auf Social Media\nJuli 1\n@\n12:30\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nSelbstoptimierung\, Männlichkeitskult und Testosteronrezepte – auf TikTok und YouTube inszenieren sich Creator als „Gymbros“\, „Lifecoaches“ oder als Hüter einer archaischen\, „echten“ Männlichkeit. Der Trend boomt – und er hat politische Implikationen. \nWas zunächst wie Fitnesscontent oder Erfolgsmotivation aussieht\, entpuppt sich häufig als Einfallstor für autoritäre Werte\, Frauenfeindlichkeit\, Anti-Feminismus oder religiös begründete Geschlechterbilder. \nIm Online-Vortrag von Jessica Alessandra Wagner werfen wir einen kritischen Blick auf aktuelle Männlichkeitsnarrative auf Social Media – und analysieren: \n\ntypische Tropes wie „der Gymbro“\, „der Lifecoach“ oder „der Alpha“\ndie psychologische Attraktivität dieser Inhalte für junge Männer\ndie Anschlussfähigkeit der Erzählungen an demokratiefeindliche Milieus\nund wie Pädagogik\, politische Bildung & soziale Arbeit reagieren können.\n\nÜber die Referentin:\n \nJessica Alessandra Wagner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Bielefeld. Ihre Schwerpunkte liegen auf Gender\, Gaming und Live-Streaming. Sie arbeitet freiberuflich als Referentin zu Gender und Medien und bringt Praxiserfahrung aus der Jugendsozialarbeit sowie geschlechterreflektierten Bildungsarbeit mit. \nBezug zum Projekt DEMOS:\nIm Rahmen von DEMOS – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität macht dieses Format sichtbar\, wie digitale Genderbilder in Radikalisierungsprozesse eingebunden sein können – und wie politische Bildung dem mit Analyse\, Aufklärung und Empowerment entgegentreten kann. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nDie Fachveranstaltungsreihe unter dem Dach des Innovationsprojekts Demos – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität\, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“\, widmet sich der Extremismusprävention und Demokratieförderung. \nIm Fokus stehen demokratiefeindliche Phänomene  – insbesondere Verschwörungsdenken und extremistische Narrative. Ziel ist es\, diese sichtbar zu machen\, interdisziplinäre Perspektiven zu vereinen und Lösungsansätze zur Prävention und Resilienz zu entwickeln. \nDie Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) organisiert diese Veranstaltungsreihe\, um Fachkräfte und interessierte Bürger:innen zu sensibilisieren und Handlungswissen quer durch verschiedene Professionen zu erweitern. \nDie Fachveranstaltungsreihe ist Teil des Projekts Demos\, das verschiedene Formate und Initiativen bündelt\, die sich für die Stärkung demokratischer Werte\, den Umgang mit demokratiefeindlichen Tendenzen und die Förderung gesellschaftlicher Offenheit einsetzen. \n Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
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SUMMARY:ONJUVI – Einblicke in die Praxis von Online Streetwork
DESCRIPTION:ONJUVI – Einblicke in die Praxis von Online Streetwork\n\nATLAS Connect\n			Juni 25\n	  @\n10:30\n	  –\n12:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nDigitale Räume sind längst zentrale Lebenswelten junger Menschen. Plattformen wie TikTok\, Instagram\, Snapchat oder Discord prägen Kommunikation\, Zugehörigkeit\, Krisenbewältigung und Beziehungsgestaltung – und stellen damit auch die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen. \nIm Rahmen von ATLAS Connect gibt Jacqueline Pühringer praxisnahe Einblicke in die Arbeit von ONJUVI – Online Jugendsozialarbeit in Oberösterreich. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Online Streetwork sowie Fragen professioneller Beziehungsarbeit im digitalen Raum. \nThematisiert werden: \n\nGrundlagen und Aufbau von Online Streetwork\nprofessionelle Haltung im digitalen Raum\nSocial-Media-Dynamiken und digitale Beziehungsgestaltung\nrechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen\nsowie konkrete Herausforderungen aus der Praxis\n\nDarüber hinaus werden Erfahrungen\, Learnings sowie Do’s und Don’ts aus der täglichen Arbeit reflektiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Themen wie Niederschwelligkeit\, Datenschutz\, professioneller Abgrenzung und der Frage\, wie tragfähige Beziehungen im digitalen Raum entstehen können. \nDas Format richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus Jugendsozialarbeit\, mobiler Jugendarbeit\, Streetwork und Prävention\, die ihre Perspektive auf digitale Lebenswelten und professionelle Handlungsmöglichkeiten erweitern möchten. \nÜber die Referentin: \n																														 \nJacqueline Pühringer\, BSc.\, ist Teamleitung von ONJUVI – Verein I.S.I.. \nSeit mehreren Jahren beschäftigt sie sich mit digitalen Lebenswelten\, Social-Media-Dynamiken und Online-Beziehungen junger Menschen. Seit 2024 baut sie gemeinsam mit ihrem Team ONJUVI – Online Jugendsozialarbeit in Oberösterreich auf. Im Fokus stehen dabei Online Streetwork\, professionelle Beziehungsgestaltung im digitalen Raum sowie die Umsetzung der Qualitätsstandards und Grundhaltungen von Streetwork Oberösterreich. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nATLAS \nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können.  \nDie Veranstaltungsreihe ATLAS Connect verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen\, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können.  \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.  
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SUMMARY:Tradwives & Weiblichkeitscoaches – (re)traditionalisierte Weiblichkeitsentwürfe auf Social Media
DESCRIPTION:Tradwives & Weiblichkeitscoaches\n(Re)traditionalisierte Weiblichkeitsentwürfe auf Social Media\nJuni 17\n@\n12:30\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nAuf Social Media feiern sie Millionenreichweiten: Frauen\, die sich als „Tradwives“ inszenieren – traditionelle Ehefrauen\, die ihr Glück im Gehorsam\, in der Fürsorge und in der Rückkehr zur „weiblichen Essenz“ finden wollen. Daneben boomen Profile von „Weiblichkeitscoachinnen“\, die Selbstoptimierung mit Spiritualität und Rückzug aus Gleichberechtigungserzählungen verbinden. \nDoch was steckt hinter diesem Content?\nUnd warum wirkt er gerade auf junge Frauen so anziehend? \nIm Vortrag von Jessica Alessandra Wagner\, Genderforscherin und Medienpädagogin\, analysieren wir aktuelle Weiblichkeitsentwürfe auf Social Media und hinterfragen ihre ideologischen Grundlagen. Der Fokus liegt dabei auf: \n\nsogenannten Tropes wie der „Tradwife“ oder „Weiblichkeitscoachin“\nder Ästhetik und Emotionalisierung dieser Inhalte\nden gesellschaftlichen und politischen Anschlussfähigkeiten dieser Narrative – auch im Kontext demokratiefeindlicher Bewegungen\n\nEin Format für alle\, die wissen wollen\, wie sich digitale Genderbilder verändern – und welche Fragen sich daraus für politische Bildung\, Jugend- und Sozialarbeit ergeben. \nÜber die Referentin:\n \nJessica Alessandra Wagner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Bielefeld. Ihre Schwerpunkte liegen auf Gender\, Gaming und Live-Streaming. Sie arbeitet freiberuflich als Referentin zu Gender und Medien und bringt Praxiserfahrung aus der Jugendsozialarbeit sowie geschlechterreflektierten Bildungsarbeit mit. \nBezug zum Projekt DEMOS:\nIm Rahmen des Projekts DEMOS – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität fördert dieses Format digitale Medienkompetenz\, geschlechterreflektierte Bildung und Demokratiesensibilität – als Bausteine zur Prävention von Radikalisierung und zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nDie Fachveranstaltungsreihe unter dem Dach des Innovationsprojekts Demos – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität\, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“\, widmet sich der Extremismusprävention und Demokratieförderung. \nIm Fokus stehen demokratiefeindliche Phänomene  – insbesondere Verschwörungsdenken und extremistische Narrative. Ziel ist es\, diese sichtbar zu machen\, interdisziplinäre Perspektiven zu vereinen und Lösungsansätze zur Prävention und Resilienz zu entwickeln. \nDie Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) organisiert diese Veranstaltungsreihe\, um Fachkräfte und interessierte Bürger:innen zu sensibilisieren und Handlungswissen quer durch verschiedene Professionen zu erweitern. \nDie Fachveranstaltungsreihe ist Teil des Projekts Demos\, das verschiedene Formate und Initiativen bündelt\, die sich für die Stärkung demokratischer Werte\, den Umgang mit demokratiefeindlichen Tendenzen und die Förderung gesellschaftlicher Offenheit einsetzen. \n📌 Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
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SUMMARY:Warum wir nicht aufhören können zu scrollen
DESCRIPTION:Warum wir nicht aufhören können zu scrollen\nJuni 11\n@\n12:30\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nTikTok\, Instagram\, YouTube – und plötzlich ist eine Stunde vergangen. Warum ist es so schwer\, das Handy wegzulegen? Was passiert da eigentlich in unserem Kopf? In diesem Online-Format geht Medienpädagoge Lukas Flad genau diesen Fragen auf den Grund. Der Vortrag beleuchtet die psychologischen Mechanismen hinter der Sogwirkung von Social-Media-Plattformen: von Algorithmen über Dopamin bis zu personalisierten Belohnungsschleifen. \nDabei geht es auch um die gesellschaftlichen Folgen: \nWie entstehen Filterblasen? \nWarum erhalten extreme Inhalte mehr Reichweite? \nUnd was bedeutet das für die demokratische Debattenkultur? \nNeben fundiertem Wissen bietet das Format praxisnahe Impulse\, wie ein gesunder und reflektierter Umgang mit Social Media im Alltag – und in der pädagogischen Arbeit – gelingen kann. \nÜber den Referenten:\n \nLukas Flad ist Lehrkraft an einem SBBZ-L und arbeitet zusätzlich als selbstständiger Medienpädagoge. Seine Schwerpunkte liegen auf Fake-News-Prävention und der Implementierung von Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich. Zuvor war er stellvertretender Bereichsleiter von RespektBW am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. \nBezug zum Projekt DEMOS:\nDas Online-Format leistet einen wichtigen Beitrag im Rahmen des Projekts DEMOS – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität. Es macht deutlich\, wie soziale Medien nicht nur unsere Aufmerksamkeit\, sondern auch unsere demokratische Urteilsfähigkeit beeinflussen können. \nGerade weil extreme und vereinfachende Inhalte – wie Verschwörungsmythen – durch algorithmische Belohnung verstärkt werden\, ist Aufklärung über diese Mechanismen zentral für die Radikalisierungsprävention. \nIndem wir verstehen\, wie Plattformlogiken funktionieren\, können wir junge Menschen besser dabei unterstützen\, sich nicht manipulieren zu lassen und reflektiert mit digitalen Inhalten umzugehen. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nDie Fachveranstaltungsreihe unter dem Dach des Innovationsprojekts Demos – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität\, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“\, widmet sich der Extremismusprävention und Demokratieförderung. \nIm Fokus stehen demokratiefeindliche Phänomene  – insbesondere Verschwörungsdenken und extremistische Narrative. Ziel ist es\, diese sichtbar zu machen\, interdisziplinäre Perspektiven zu vereinen und Lösungsansätze zur Prävention und Resilienz zu entwickeln. \nDie Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) organisiert diese Veranstaltungsreihe\, um Fachkräfte und interessierte Bürger:innen zu sensibilisieren und Handlungswissen quer durch verschiedene Professionen zu erweitern. \nDie Fachveranstaltungsreihe ist Teil des Projekts Demos\, das verschiedene Formate und Initiativen bündelt\, die sich für die Stärkung demokratischer Werte\, den Umgang mit demokratiefeindlichen Tendenzen und die Förderung gesellschaftlicher Offenheit einsetzen. \n📌 Vorbehaltlich der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. \n 
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SUMMARY:Die Terrorgramszene und „764/Com“
DESCRIPTION:Die Terrorgramszene und „764/Com“\nATLAS Connect\nMai 28\n@\n10:30\n–\n12:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nDigitale Räume spielen eine zunehmend zentrale Rolle in der Radikalisierung junger Menschen – insbesondere im Kontext rechtsextremistischer Online-Subkulturen. Plattformübergreifende Netzwerke\, geschlossene Gruppen und algorithmisch verstärkte Inhalte schaffen neue Dynamiken\, die für Fachkräfte oft schwer greifbar sind. \nIm Rahmen von ATLAS Connect gibt Dr. Daniel Köhler Einblicke in zwei aktuelle Phänomene: die sogenannte „Terrorgram“-Szene\, ein lose vernetztes\, digital organisiertes Milieu jugendlicher Rechtsterrorist:innen\, sowie die unter dem Schlagwort „764/Com“ bekannt gewordene Szene\, die zuletzt durch den „White Tiger“-Fall in Hamburg öffentliche Aufmerksamkeit erhalten hat. \nAuf Grundlage einer bundesweiten Hellfeldstudie werden zentrale Charakteristika der Szene\, typische Radikalisierungsverläufe sowie bekannte Täterprofile vorgestellt. Dabei wird deutlich\, wie digitale Räume als Resonanzräume für extremistische Ideologien fungieren und welche spezifischen Herausforderungen sich daraus für Prävention und pädagogische Praxis ergeben. \nÜber den Referenten:\n \nDr. Daniel Köhler ist wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex) im Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum des Landeskriminalamts Baden-Württemberg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Analyse extremistischer Netzwerke sowie in der Erforschung von Radikalisierungsprozessen. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nATLAS \nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können. \nDie Veranstaltungsreihe ATLAS Connect verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen\, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können. \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
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SUMMARY:Funktionserhalt statt Diversitäts-Lyrik – Die materielle Basis der Institutionen
DESCRIPTION:Funktionserhalt statt Diversitäts-Lyrik\nDie materielle Basis der Institutionen\nMai 20\n@\n12:00\n–\n14:00 \nVeranstaltungsbeschreibung:\nDiversität ist kein moralisches Ideal – sondern eine funktionale Notwendigkeit. \nDie gesellschaftliche Debatte über Diversität wird häufig normativ geführt: als Frage von Repräsentanz\, Werten oder Gerechtigkeit. Dieses Online-Format wählt einen anderen Zugang: Es betrachtet Diversität als harte Bedingung für den funktionalen Selbsterhalt zentraler Institutionen. \nWährend in NRW bereits fast die Hälfte aller Schüler:innen eine Zuwanderungsgeschichte hat\, bleiben große Teile der öffentlichen Daseinsvorsorge – von Verwaltung über Feuerwehr bis Wohlfahrt – hinter dieser Realität zurück. Rekrutiert wird nach wie vor entlang der Maßstäbe einer früheren Bevölkerungsstruktur. Die Folge: Institutionen laufen Gefahr\, an ihrer eigenen Selektivität zu scheitern. \nEngin Karahan analysiert in diesem Vortrag\, warum Diversitätsstrategien nur dann wirken\, wenn sie strukturell gedacht werden – und nicht nur als moralischer Appell. Ein besonderer Fokus liegt auf der öffentlichen Verwaltung\, wo der Wandel an der Basis zwar beginnt\, aber an Leitungsfunktionen oft endet. \nDas Format bietet: \n\nEine datenbasierte Analyse zur Diskrepanz zwischen Bevölkerungsstruktur und institutioneller Repräsentanz – mit Fokus auf Baden-Württemberg und NRW\nEine kritische Einordnung der „statistischen Unsichtbarkeit“ und warum der deutsche Pass keine ausreichende Kategorie für Integration ist\nStrategische Impulse für den Funktionserhalt von Daseinsvorsorge\, Verwaltung und Wohlfahrt – jenseits von Symbolpolitik\n\nDie Reihe mit Engin Karahan:\nDieses Format ist Teil einer dreiteiligen Reihe mit Engin Karahan zu institutioneller Transformation und postmigrantischer Realität. Jeder Teil kann unabhängig besucht werden – gemeinsam eröffnen sie jedoch eine vertiefte Perspektive auf systemischen Wandel in Zeiten von Diversitätsdruck\, Staatsentfremdung und zivilgesellschaftlichem Umbruch. \n🔹 Teil 1 (20. Mai 2026): Funktionserhalt statt Diversitäts-Lyrik – Die materielle Basis der Institutionen\nDiversität wird häufig moralisch diskutiert – dieser Auftakt rückt sie als funktionale Notwendigkeit in den Mittelpunkt. Der Fokus liegt auf der Frage\, warum Institutionen ohne strukturelle Öffnung langfristig ihre Handlungsfähigkeit verlieren. \n🔹 Teil 2 (9. Juli 2026): Die gespaltene Realität – Strukturelle Divergenzen im Staatsverständnis\nWarum bleiben Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Verwaltung und Ehrenamt unterrepräsentiert\, obwohl sie systemtragend sind? Eine Analyse kultureller Codes\, Staatsbilder und unsichtbarer Barrieren. \n🔹 Teil 3 (23. September 2026): Jenseits der Verbände – Neue Akteure\, alte Blockaden und der Brain Drain der Zivilgesellschaft\nIm Fokus stehen neue\, professionelle Akteure jenseits etablierter Verbandsstrukturen – und die Frage\, wie Politik und Verwaltung diese Potenziale nutzen können\, statt sie zu verlieren. \nDie Reihe versteht sich als fachlicher Diskursbeitrag und lädt zur kritischen Reflexion bestehender Strukturen ein. \nÜber den Referenten:\nEngin Karahan ist Geschäftsführer der EP Ethos & Polis UG und Experte für die Professionalisierung von Organisationen sowie für die Analyse komplexer gesellschaftlicher Dynamiken.\nMit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Verbandsarbeit unterstützt er Institutionen dabei\, die Lücke zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und den fachlichen Anforderungen moderner Trägerschaft zu schließen.\nSein Fokus liegt auf der Transformation von Vereinen hin zu systemrelevanten Institutionen – insbesondere im Bereich der Jugendhilfe und der Gründungsberatung für Regelstrukturen in der Wohlfahrt.\nEr ist Mitgründer der Alhambra Gesellschaft und publiziert regelmäßig zu Fragen der gesellschaftlichen Integration und des institutionellen Wandels. \nBezug zum Projekt DEMOS:\nDiese Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts DEMOS – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität statt.\nDie Veranstaltungsreihe widmet sich der Stärkung demokratischer Strukturen\, der Reflexion über gesellschaftliche Ausgrenzung und der Prävention demokratiefeindlicher Dynamiken. \nBesonders in diesem Format zeigt sich\, wie institutionelle Repräsentationslücken und ausbleibende Teilhabe nicht nur Ungleichheit fördern\, sondern auch Räume schaffen\, in denen demokratiefeindliche Erzählungen und Verschwörungsideologien fruchtbaren Boden finden. \n\n\n	\n	\n	\n	\n    \n\n	    \n    \n        Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist geschlossen. \n        \n        	\n\n\n\nDie Fachveranstaltungsreihe unter dem Dach des Innovationsprojekts Demos – Demokratie\, Empathie\, Mitgestaltung\, Offenheit und Solidarität\, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“\, widmet sich der Extremismusprävention und Demokratieförderung. \nIm Fokus stehen demokratiefeindliche Phänomene  – insbesondere Verschwörungsdenken und extremistische Narrative. Ziel ist es\, diese sichtbar zu machen\, interdisziplinäre Perspektiven zu vereinen und Lösungsansätze zur Prävention und Resilienz zu entwickeln. \nDie Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) organisiert diese Veranstaltungsreihe\, um Fachkräfte und interessierte Bürger:innen zu sensibilisieren und Handlungswissen quer durch verschiedene Professionen zu erweitern. \nDie Fachveranstaltungsreihe ist Teil des Projekts Demos\, das verschiedene Formate und Initiativen bündelt\, die sich für die Stärkung demokratischer Werte\, den Umgang mit demokratiefeindlichen Tendenzen und die Förderung gesellschaftlicher Offenheit einsetzen. \n📌 Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
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